Logo AbfallWirtschaftsBetrieb Landkreis Karlsruhe Diese Website ist barrierfrei. Nutzen Sie problemlos einen Screenreader.
Logo der neuen Bioabfallsammlung

Nachrichten / 11. November 2021

Die Biotonne: Komfortabelste Lösung zum Sammeln von Küchenabfällen im Landkreis Karlsruhe

Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Karlsruhe haben freie Wahl bei der getrennten Bioabfallsammlung: Mit der Biotonne, dem Bringsystem und dem eigenen Kompost im Garten stehen ihnen gleich drei Möglichkeiten zur Entsorgung ihrer Bioabfälle zur Verfügung. Bettina Mohr und ihr Ehemann haben sich für die Biotonne entschieden. In diesem Beitrag erklärt die 59-Jährige die Entscheidung.

Die Biotonne ist die bequemste und komfortabelste Lösung für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Sie wird direkt vor der Haustür bereitgestellt und geleert. „Das spart für mich in erster Linie Zeit“, erklärt Bettina Mohr. Die 59-Jährige lebt mit ihrem Ehemann im Eigenheim in Bretten. Das Ehepaar hat sich bereits Anfang 2021 für die Biotonne entschieden, um mehr Zeit für Freunde und Familie zu haben. Bettina Mohr ist sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung, da in ihrem Haushalt viele Küchenabfälle anfallen. Das Bringsystem hat die medizinische Fachangestellte insgesamt weniger überzeugt, auch wegen der kleinen Behältergröße. Stetige Fahrten zu einem der zahlreichen Grünabfallsammelplätze in der Umgebung und längere Wartezeiten vor Ort seien für sie zu umständlich und kamen für die Familie somit nicht in Frage. Die Biotonne steht direkt neben der Haustür und wird alle 14 Tage – ebenso wie die Wertstofftonne und Restmülltonne – geleert.

Bioabfallsammlung im Sommer

Frau Mohr schildert, dass es im Sommer gelegentlich zu unangenehmen Gerüchen und einmal zu Madenbefall in der Biotonne gekommen ist. Doch das Ehepaar hat für diesen Ernstfall bereits eine Lösung gefunden: „Um die Maden zu bekämpfen, haben wir Rasenschnitt oder eine dünne Schicht Erde in die Biotonne gegeben. Nach jeder Leerung wurde die Biotonne von meinem Mann mit dem Besen ausgefegt und mit Wasser gründlich ausgespült. Zusätzlich haben wir versucht die Ränder der Tonne sauber zu halten“, erklärt die 59-Jährige. Ein weiterer Grund, warum Bettina Mohr das Bringsystem für nachteilig hält: Den Bioabfall im Sommer im eigenen PKW bei hohen Temperaturen umherzufahren, findet sie weniger attraktiv.

Das Sammeln in der eigenen Küche




Bettina Mohr sammelt die Reste von Obst und Gemüse in einem kleinen Vorsortiergefäß mit Deckel und einem Henkel zum Tragen. Der Deckel schließt unangenehme Gerüche im Gefäß ein. Der Inhalt wird regelmäßig zur großen Biotonne transportiert. Eine Papiertüte innerhalb des Vorsortiergefäß verwendet die Brettenerin nicht. „Das Vorsortiergefäß waschen wir regelmäßig aus, das übernimmt meistens die Spülmaschine“, so Frau Mohr. Das Sammeln von Bioabfall in der eigenen Küche sei daher eine sehr hygienische Angelegenheit.

Die Biotonne richtet sich nach individuellen Bedürfnissen

Die Biotonne kann beim Behältervolumen und beim Leerungsintervall auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden: Sie ist für Privathaushalte mit einem Volumen von 80, 120 und 240 Litern buchbar. Die Leerungen erfolgen in der Regel im zweiwöchigen Rhythmus, gegen zusätzliche Gebühr kann in den Sommermonaten von Mai bis September jedoch auch eine wöchentliche Leerung gebucht werden. Diese Leerungen haben aus Sicht von Bettina Mohr immer gut funktioniert.

Reduktion des Restabfallvolumens

Mit der Biotonne konnte Familie Mohr die Restabfallmenge deutlich reduzieren. „Wir haben noch immer eine 80 Liter Restmülltonne, aber müssen diese nur noch viermal im Jahr zur Leerung bereitstellen und sparen so Geld.“ Durch die Reduktion der Restabfallmenge muss weniger Restabfall verbrannt werden. Ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Außerdem kann durch die getrennte und störstofffreie Erfassung der Bioabfälle in der Vergärungsanlagen Bioabfall zu Biogas und Gütekompost umgewandelt werden.

Fällt die Entscheidung auf die Biotonne, ist der Wechsel zu einer kleineren Hausmülltonnengröße gebührenfrei. Die Kostenersparnis war für Bettina Mohr nicht entscheidend. Für ihre Entscheidung waren insbesondere die Zeitersparnis und der Umweltschutz wichtige Gründe.

Mehr Informationen zur Biotonne gibt es unter Die Biotonne.

Letzte Beiträge


Nachrichten / 20.11.2021

Europäische Woche der Abfallvermeidung: Wie vermeide ich Lebensmittelreste?

Vom 20. bis 28. November 2021 findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Das Motto der diesjährigen Abfallvermeidungswoche lautet: „Wir gemeinsam für weniger Abfall – unsere Gemeinschaft für mehr Nachhaltigkeit!“. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie Sie mit kleinen Tricks im Alltag Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und Lebensmittelreste nutzen können.

Mehr erfahren

Nachrichten / 13.07.2021

Für die hygienische Biotonne: Die professionelle Reinigung vor Ort

Besonders bei wärmeren Temperaturen können sich in der Biotonne unangenehme Gerüche bilden. Deshalb sind gründliche Reinigungen in den Sommermonaten äußerst wichtig. Wer keine Zeit dafür findet, kann jederzeit einen Dienstleister mit der professionellen Reinigung des Bioabfallbehälters beauftragen.

Mehr erfahren