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Lachender Junge mit Paprika und Orange
Wir haben die Antworten

Häufige Fragen zur Bioabfallsammlung

Die neue Bioabfallsammlung sorgt dafür, dass auch alle Küchen- und Nahrungsabfälle in Zukunft verwertet werden können und daraus Kompost und Energie entsteht. Seit 2021 wird eine zusätzliche Bioabfallsammlung im Landkreis Karlsruhe angeboten. Sie haben sicherlich viele Fragen und wir haben die passenden Antworten zur Bioabfallsammlung in einem Fragenkatalog zusammengefasst, der ständig erweitert wird.

Sie haben eine Frage, die hier nicht aufgeführt wird? Kein Problem. Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail. Unser Kundenservice wird sich schnellstmöglich bei Ihnen melden.

Die neue Bioabfallsammlung sorgt dafür, dass auch alle Küchen- und Nahrungsabfälle in Zukunft verwertet werden können und daraus Kompost und Energie entsteht. Seit 2021 wird eine zusätzliche Bioabfallsammlung im Landkreis Karlsruhe angeboten. Sie haben sicherlich viele Fragen und wir haben die passenden Antworten zur Bioabfallsammlung in einem Fragenkatalog zusammengefasst, der ständig erweitert wird.

Sie haben eine Frage, die hier nicht aufgeführt wird? Kein Problem. Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail. Unser Kundenservice wird sich schnellstmöglich bei Ihnen melden.

Die Bioabfallsammlung ist gestartet

Die häufigsten Fragen zum Start

Fragen zur Bioabfallsammlung im Allgemeinen

Wenn Sie Ihren Behälter erst nach dem 15. September 2020 bestellt haben, konnten wir die Auslieferung erst für die zweite Verteilrunde berücksichtigen. Hierfür erhalten Sie kurzfristig ein Anschreiben per Post. Das Schreiben enthält eine Bestellbestätigung und die Lieferwoche. Die Auslieferung der Behälter erfolgt dann im Laufe des Februars.

Die Biobeutel sind für die Nutzerinnen und Nutzer des Bringsystems vorgesehen, weil sie zur Zwischenlagerung und zum Transport der Bioabfälle aus hygienischen Gründen erforderlich sind.

Für die Sammlung von Bioabfällen in der Biotonne ist die Verwendung von Biobeuteln nicht unbedingt notwendig. Die beste Art der Sammlung ist es den Bioabfall „lose“ in die Biotonne zu geben. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Flüssigkeiten in die Tonne geschüttet und nasse Bioabfälle vorher in Altpapier eingewickelt werden. Bitte kein Hochglanzpapier verwenden.

Wichtig ist es die Biotonne regelmäßig zur Leerung bereitzustellen, auch wenn sie nicht voll ist. In den Monaten von Mai bis September kann am gegen eine zusätzliche Gebühr eine wöchentliche Leerung der Biotonne bestellen. Damit die Biotonne sauber bleibt, muss sie regelmäßig mit heißem Wasser ausgewaschen werden. Man kann auch eine professionelle Reinigung kostenpflichtig bestellen. Zur Sammlung in der Küche eignet sich ein kleineres Vorsortiergefäß mit Deckel, das man im Handel erwerben kann. Auch eine Schüssel, ein Korb oder ein beliebiges Gefäß für die Küche sind geeignet. Wenn das Vorsortiergefäß am Boden mit etwas Altpapier ausgekleidet wird, vereinfacht dies die vollständige Leerung. Man leert es am besten täglich in die Biotonne. Für die Sammlung in der Küche können auch Biobeuteln aus Papier verwendet werden, die man im Handel und bei vielen Discountern erwerben kann. Die im Handel ebenfalls erhältlichen Bio-Kunststoffbeutel dürfen dagegen nicht verwendet werden. Derzeit werden eine Vielzahl unterschiedlicher Bio-Kunststoffbeutel angeboten, bei denen oft nicht gewährleistet ist, dass sie sich bei der Kompostierung der Bioabfälle vollständig abbauen. Sind solche Kunststoffbeutel enthalten, dürfen die Verwertungsanlagen die Bioabfälle nicht annehmen, so dass sie teuer verbrannt werden müssen und für das Recycling verloren gehen.

Plastikbeutel haben in der Biotonne oder im Bringsystem nichts zu suchen, weil sie viele Jahre lang nicht verrotten und deshalb mit dem Kompostdünger in der Landwirtschaft oder im Garten landen. Derzeit werden im Handel auch eine Vielzahl von kompostierbaren Kunststoffbeuteln angeboten. Nicht alle entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und nicht alle verrotten bei der Behandlung in einer Bioabfallvergärungsanlage vollständig. Dies gilt auch für alle anderen kompostierbaren Produkte. Sie stören deshalb bei der Verwertung der Bioabfälle. Wenn Sie eine Biotonne nutzen, brauchen Sie für die Sammlung von Bioabfällen nicht unbedingt Biobeutel. Bitte nutzen Sie bei Bedarf für die Biotonne ausschließlich Papierbeutel und für das Bringsystem die vom Abfallwirtschaftsbetrieb auf den Sammelstellen ausgegebenen Biobeutel. Diese Biobeutel wurden im Vorfeld getestet und mit den Verwertungsanlagen abgestimmt.

Flüssigkeiten gehören nicht in den Abfall, sondern ins Abwasser. Ins Abwasser dürfen aber keine festen Abfälle gegeben werden, weil Leitungen verstopfen und unerwünschte Tiere angelockt werden. Deshalb muss man Flüssiges und Festes vor der Entsorgung trennen. Falls erforderlich einfach durch ein Sieb schütten. Feste Bioabfälle dürfen dann in die Biotonne oder in das Bringsystem gegeben werden. Nasse Bioabfälle in Altpapier oder Küchenpapier einwickeln bevor sie entsorgt werden.

Benutzte Taschentücher zählen zu Hygieneabfällen und sollen bitte nicht über die Biotonne, sondern über den Restmüll entsorgt werden.

Knochen sollen ebenso wie andere gekochte, rohe oder verdorbene Speisen über die Bioabfallsammlung entsorgt werden. Verpackungen müssen vorher entfernt werden.

Fragen zum Bringsystem

Aus hygienischen Gründen sollen die Bioabfälle in den vom Abfallwirtschaftsbetrieb ausgegebenen Biobeuteln gesammelt werden, wenn man das Bringsystem nutzt. Auf diese Weise bleiben keine Abfallreste im Transportbehälter hängen und man kann sie einfacherer in die Biotonnen auf der Sammelstelle werfen. Durch die Sammlung der Bioabfälle in Biobeutel soll verhindert werden, dass Lebensmittelreste beim Umfüllen in die Biotonne danebenfallen und auf den Sammelstellen unerwünschte Tiere angelockt und üble Gerüche entstehen. Durch die Nutzung der ausgegebenen Biobeutel tragen Sie zu einer hygienischen Sammlung bei.

Der Deckel lässt sich öffnen, in dem man die Lasche unter dem Deckel anhebt. Dadurch löst er sich ein Stück und Sie können ihn mit einem Griff unter den Deckelrand hochziehen. Nachdem der Deckel öfter geöffnet und geschlossen wurde, wird die Öffnungshilfe an der Seite des Deckels flexibler und das Öffnen des Behälters wird deutlich einfacher. Selbstverständlich kann aber auch ein eigener Transportbehälter verwendet werden, sofern er sauber ist.

Damit Sie gut informiert sind

Häufige Fragen

Bioabfälle sind getrennt vom Restmüll zu sammeln. Entgegen anderer Landkreise bietet der Landkreis Karlsruhe aber nicht nur die Biotonne zur getrennten Sammlung von Bioabfällen an. Den Bürgerinnen und Bürgern stehen drei Möglichkeiten offen, wie sie ihren Bioabfall entsorgen und somit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Umweltschutz leisten: Die komfortable Biotonne, das gebührenfreie Bringsystem oder die Kompostierung von Bioabfällen im eigenen Garten.

Garten- und Grünabfälle können bei den Grünabfallsammelplätzen in Ihrer Stadt oder Gemeinde entsorgt werden. Die entsprechen häufig den Sammelstellen für Bioabfälle aus der Küche. Informationen wie z. B. Öffnungszeiten finden Sie im Abfuhrkalender oder über die Abfall App KA. Geringe Mengen können auch über die Biotonne entsorgt werden.

Wenn Sie Eigentümerin oder Eigentümer sind, können Sie selbst entscheiden, welche der drei Möglichkeiten für Sie die richtige ist. Wenn Sie Mieterin oder Mieter sind, sprechen Sie sich bitte mit Ihrer Vermieterin bzw. Ihrem Vermieter oder Ihrer Hausverwaltung ab.

Teilnehmen kann grundsätzlich jeder Bürger und jede Bürgerin des Landkreises Karlsruhe. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, für welche Variante Sie sich entscheiden, finden Sie auf dieser Website hilfreiche Informationen.

Sie möchten Ihre individuellen Abfallgebühren berechnen lassen? Kein Problem, nutzen Sie bequem unseren Online-Gebührenrechner, um Ihre Abfallgebühren für 2021 zu berechnen. Oder Sie schauen in die untenstehende Gebührentabelle, um die Kosten für die verschiedenen Größen von 80, 120 und 240 L zu erfahren. Die Nutzung des Bringsystems ist gebührenfrei.


Jahresgebühr inkl. 14-täglicher Leerung
80-Liter-Biotonne 74,40 €
120-Liter-Biotonne 96,60 €
240-Liter-Biotonne 188,40 €
Jahresgebühr inkl. wöchentlicher Leerung von Mai - September
80-Liter-Biotonne 145,80 €
120-Liter-Biotonne 173,40 €
240-Liter-Biotonne 343,20 €
Jahresgebühr für weitere Zusatzoptionen
Schloss für eine 80-, 120- oder 240-Liter-Biotonne 13,80 €

Bioabfall ist organischer Abfall tierischer oder pflanzlicher Herkunft, der in einem privaten Haushalt anfällt. Bioabfälle können von Mikroorganismen, bodenlebenden Lebewesen oder Enzymen abgebaut werden. In speziellen Vergärungsanlagen können so die Bioabfälle wie Apfelbutzen, Kaffeesatz oder die Eierschalen zu Kompostdünger und hochwertigem Biogas verarbeitet werden, das in Strom und Wärme umgewandelt wird.

Als Bioabfall wird Folgendes gesammelt:
  • Essensreste, auch Gekochtes (eingewickelt in Zeitungspapier)
  • alte Lebensmittel (ohne Verpackung)
  • Obst-/Gemüsereste, Schalen, auch von Zitrusfrüchten
  • Kaffeesatz, -filter, Tee, Teebeutel, Eierschalen
  • Küchenpapier
  • Grün-/Strauchschnitt, Laub, Blumen

Bioabfall verwerten ist aktiver Umweltschutz!
Dabei können alle Bürgerinnen und Bürger helfen. Jeder kann seinen Beitrag leisten und dafür sorgen, dass Bioabfälle zukünftig getrennt vom Hausmüll gesammelt werden. Sie sollen stofflich und energetisch verwertet werden.

Was kann mein Bioabfall?
Der in der Landwirtschaft häufig verwendete Kunstdünger besteht neben anderen Inhaltsstoffen aus Phosphor. Der dafür verwendete Phosphor ist eine natürliche Ressource, die zur Neige gehen wird. Es gibt jedoch eine Alternative zu Kunstdünger: die Nutzung der weggeworfenen Lebensmittel, die auch Phosphor enthalten. Bei der Vergärung dieser Bioabfälle entstehen u.a. flüssige Gärreste und Kompost, die eine positive Auswirkung auf die Bodenqualität haben können. Damit diese Inhaltsstoffe nicht mit Schadstoffen aus dem Hausmüll in Verbindung kommen, ist eine getrennte Sammlung zwingend notwendig.

Was kann er noch?
Der Bioabfall, der nicht in der Restmülltonne landet, ersetzt teilweise nachwachsende Rohstoffe, die extra angebaut werden, um daraus Strom oder Biogas zu erzeugen. Auch das ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz – für jetzt und die nachfolgenden Generationen.

Was bedeutet das für unsere Region?
Der Landkreis Karlsruhe hat sich sehr intensiv und verantwortungsvoll mit der Frage auseinandergesetzt und entschieden, dass eine zusätzliche getrennte Sammlung für die Bioabfälle angeboten wird. Damit sollen vor allem die Küchen- und Nahrungsabfälle gesammelt werden, die heute noch im Hausmüll enthalten sind. Die so gesammelten Bioabfälle aus dem Landkreis werden in modernen Vergärungsanlagen in der Region in Bad Rappenau, Westheim und Sinsheim verwertet.

Schon gewusst?

Im Durchschnitt sind fast 60 % Bioabfall in den Restabfalltonnen im Landkreis Karlsruhe enthalten. Daraus können hochwertiger Kompost und Bioenergie hergestellt werden. Jeder Bewohner im Landkreis Karlsruhe produziert im Schnitt rund 50 kg Bioabfall jährlich. Bei ungefähr 440.000 Einwohnern kommen so rund 22.000 t Bioabfall zusammen. Aus dieser Menge Bioabfall kann Biogas mit einem Energiegehalt von 4,4 bis 6,6 Mio. Kilowattstunden erzeugt werden. Das entspricht beispielsweise dem Energiebedarf von ca. 2.200 Zwei-Personen-Haushalten im Jahr.

Mit Hilfe der Bioabfallsammlung werden organische Abfälle getrennt erfasst, damit diese in Biokompost und Bioenergie verwandelt werden können. Die Produktion von Biokompost funktioniert nur, wenn der Bioabfall frei von Störstoffen ist.

Das darf in der Bioabfallsammlung gesammelt werden:
  • Gemüsereste, Salatreste, Obst (auch Südfrüchte)
  • Speisereste, gekocht und roh
  • Fisch-, Fleisch-, Lebensmittelreste (auch verdorben)
  • Knochen
  • Kaffeesatz, Tee, Kaffeefilter und Teebeutel
  • Brotreste, Backwaren, sonstige Mehlprodukte
  • Eier- und Nussschalen
  • Milchprodukte
  • Topf- und Balkonpflanzen, verwelkte Blumen
In kleineren Mengen
  • Laub, Rasenschnitt
  • Baum-, Strauch-, Heckenschnitt

Hinweise
Größere Mengen von Gartenabfällen können auf den Grünabfallsammelplätzen im gesamten Landkreis Karlsruhe abgegeben werden.

Für die Hygiene und zum Sammeln und Einwickeln feuchter Bioabfälle sind Papiersammeltüten, die vom Landkreis Karlsruhe ausgegebenen Biobeutel, Küchenkrepp und Zeitungspapier (nicht Hochglanzpapier) erlaubt

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Themenseite „Bioabfall richtig trennen“

Bioabfall ist ein wertvoller Rohstoff und wird zu Biokompost und Bioenergie
Aus Bioabfällen wird in sogenannten Vergärungsanlagen Bioenergie, die in Strom und Wärme umgewandelt werden kann. Der Strom stammt damit direkt aus Ihrer Bioabfallsammlung und kann in Haushalten sowie als Treibstoff für E-Fahrzeuge verwendet werden.

Zudem wird aus Bioabfällen wertvoller Kompost hergestellt, der in der Landwirtschaft und in Gärten zum Einsatz kommt. Der Biokompost stabilisiert und verbessert den Humusgehalt unserer landwirtschaftlichen Böden. Kompost hilft, die Verwendung von Kunstdünger zu ersetzen und wirkt durch seine Nährstoffe positiv auf Pflanzen und Umwelt.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Themenseite zur „Bioabfallsammlung“

Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Karlsruhe haben durch die Einführung der Bioabfallsammlung die Möglichkeit, nicht nur die Gartenabfälle, sondern alle Bioabfälle getrennt zu erfassen und damit die persönliche Restabfallmenge zu reduzieren. Das kann im Idealfall zu einer Senkung der Restmüllgebühren führen, da das Behältervolumen oder die Anzahl der Leerungen der Restabfallbehälter reduziert werden kann.

Alle Grundstückseigentümer haben die Wahl, sich für eine der drei möglichen Varianten der getrennten Bioabfallsammlung zu entscheiden. Der Landkreis bietet hierzu die komfortable, aber gebührenpflichtige Biotonne und das gebührenfreie Bringsystem zum selbst wegbringen an. Nach wie vor möglich ist die Kompostierung im eigenen Garten.

Bestimmte Bioabfälle, wie zum Beispiel Fleisch- oder Fischreste, eignen sich nicht für den Komposthaufen, da sie zum Faulen neigen und Ungeziefer in Form von Ratten anziehen. Diese Abfälle dürfen aber über die Bioabfallsammlung entsorgt werden. Somit ist sowohl die Biotonne als auch das Bringsystem eine sinnvolle Ergänzung für alle Kompostierer im eigenen Garten.

Teilnehmen kann grundsätzlich jeder Bürger und jede Bürgerin des Landkreises Karlsruhe. Die Verteilung der Behälter erfolgt pro Grundstück. Das bedeutet, dass alle Grundstückseigentümer und Grundstückseigentümerinnen vom Abfallwirtschaftsbetrieb angeschrieben wurden. Die Grundstückseigentümer entscheiden somit gemeinsam mit den Mietern, welche Möglichkeit zur Bioabfallsammlung für das jeweilige Grundstück bzw. für die entsprechende Immobilie genutzt wird.
Der Mieter oder die Mieterin kann in dieser Frage nicht eigenständig handeln. Die Bestellung obliegt dem Vermieter bzw. Eigentümer. Die Nutzung der Biotonne oder des Bringsystems ist wiederum Sache des Mieters.

Sie nehmen an der Bioabfallsammlung des Landkreises teil, indem Sie entweder die Biotonne oder das Bringsystem nutzen. Sollte die Wahl auf die gebührenpflichtige Biotonne fallen, sammelt man alle Bioabfälle getrennt und wirft sie in die Biotonne. Die Tonne wird am Straßenrand alle 14 Tage zur Leerung bereitgestellt. Die Termine findet man auf dem Abfuhrkalender. Größere Mengen von Gartenabfällen sowie Baum- und Heckenschnitt bringt man weiter zum Grünabfallsammelplatz.

Beim gebührenfreien Bringsystem ist die Sammlung mit etwas mehr Aufwand verbunden. Gartenabfälle können damit kaum entsorgt werden. Die Bioabfälle aus dem Haushalt werden in Biobeuteln getrennt gesammelt, die man vom Landkreis bekommt. Verwenden Sie bitte keine anderen Biobeutel oder gar Plastiktüten. Die verschlossenen vollen Beutel kann man kurze Zeit im dicht verschließbaren Transportbehälter lagern, den man als Starter-Set vom Landkreis bekommt. Die mit Beuteln gefüllten Transportbehälter müssen dann regelmäßig selbst zu einer der Annahmestellen im Landkreis Karlsruhe gebracht werden. Dort kann man die vollen Beutel in große Biotonnen werfen. Den leeren Transportbehälter und bei Bedarf auch neue Biobeutel kann man von dort wieder mitnehmen.
Will man seine Bioabfälle selbst im Garten kompostieren, sollte man auf einiges achten. Man braucht einen passenden Platz für den Komposter und muss den erzeugten Kompostdünger auf seinem Grundstück auch verbrauchen können. Bei zu kleinen Grundstücken führt zu viel Kompost leicht zu einer Überdüngung des Bodens und Schäden an den Pflanzen. Bei einem falschen Standort des Komposters oder bei zu nassen Bioabfällen entsteht kein Kompost, sondern er fault und stinkt und es kann Ärger mit den Nachbarn geben. Nicht alle Bioabfälle eignen sich für den Kompost, daher sollte man auf jeden Fall die Biotonne oder das Bringsystem ergänzend zur Kompostierung im eigenen Garten nutzen.

Anders als in anderen Landkreisen, gibt es keine verpflichtende Biotonne. Bioabfälle sind getrennt vom Restmüll zu sammeln, aber: den Bürgerinnen und Bürgern stehen drei Möglichkeiten offen, wie sie ihren Bioabfall entsorgen und somit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Umweltschutz leisten: Die komfortable Biotonne, das gebührenfreie Bringsystem oder die Kompostierung von Bioabfällen im eigenen Garten.

Mehr Informationen zum Kombisystem

Alle Grundstückseigentümer und -eigentümerinnen wurden im Jahr 2020 vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises angeschrieben und konnten Behälter bestellen. Alle, die sich noch nicht entschieden hatten oder nachträglich zur Biotonne wechseln wollen, können dies noch immer tun:

Jetzt Biotonne bestellen

Wenn Sie Mieter oder Wohnungseigentümer sind, dann sprechen Sie Ihren Hauseigentümer oder die Hausverwaltung direkt an und bitten darum, die Biotonne zu bestellen.

Mehr Informationen zur Biotonne

Wenn Sie keinen Platz für eine Biotonne auf Ihrem Grundstück finden, prüfen Sie, ob Sie gemeinsam mit Ihrem Nachbarn einen Behälter nutzen können. Sie müssen sich lediglich darauf einigen, wer den Behälter bestellt und die Gebühren bezahlt. Dies geht aber nur für alle Abfallbehälter.

Ist dies nicht möglich, können Sie Bioabfälle mit dem gebührenfreien Bringsystem sammeln.

Sie können, wenn Sie Grundstückseigentümerin oder Grundstückseigentümer sind, jederzeit eine Biotonne bestellen.

Zum Bestellformular

Wohnen Sie zur Miete oder in einer Wohnanlage, dann können Sie nicht selbst bestellen, sondern sprechen bitte mit Ihrer Vermieterin oder Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung.

Die Biotonne gibt es für Privathaushalte in drei verschiedenen Größen: 80 l, 120 l und 240 l. Die Jahresgebühr für diese drei Behältergrößen liegt bei 74,40 €, 96,60 € und 188,40 €. Dafür wird die Biotonne alle zwei Wochen geleert.

Sie können die Biotonne also 26-mal im Jahr zur Entleerung bereitstellen, ohne dass weitere Kosten anfallen. Zudem können Sie im Sommer (Mai bis September) eine wöchentliche Leerung buchen. Dadurch erhöht sich die Jahresgebühr für die Behältergrößen 80 l, 120 l und 240 l auf 145,80 €, 173,40 € und 343,20 €. Zudem können Sie für alle Behältergrößen ein Schloss für zusätzliche 13,80 € im Jahr buchen.

Schon gewusst?
Die Restmülltonne ist im Landkreis Karlsruhe durchschnittlich zu etwa 60% mit Bioabfällen gefüllt. Durch eine getrennte Sammlung der Bioabfälle können Sie die Restmüllmenge und damit das Volumen der Restabfallbehälter oder die Zahl der nötigen Leerungen reduzieren und sparen dadurch Abfallgebühren.

Mehr Informationen zur Biotonne

Die Biotonne wird standardmäßig alle zwei Wochen geleert. Sie können die Biotonne also 26-mal im Jahr zur Entleerung bereitstellen, ohne dass weitere Kosten anfallen. Zudem können Sie im Sommer eine wöchentliche Abfuhr buchen. Dadurch erhöht sich die Jahresgebühr für die Behältergrößen 80 l, 120 l und 240 l auf 145,80 €, 173,40 € und 343,20 €.

Mehr Informationen zur Biotonne

Die Termine zur Entleerung der Biotonne in 2021 finden Sie auf Ihrem Abfuhrkalender. Die Abfuhrtermine nach Ortschaften finden Sie außerdem auf unserer Themenseite Abfuhrtermine.

Nutzerinnen und Nutzer des Bringsystems sammeln Bioabfall zu Hause in speziellen gebührenfrei ausgegebenen Biobeuteln. In dicht verschließbaren Transportbehältern werden diese Säcke bis zum nächsten Besuch eines Grünabfallsammelplatzes aufbewahrt. Über die Transportbehälter erfolgt letztendlich der Transport des Bioabfalls zur Sammelstelle. Hier werden die in den Biobeuteln gesammelten Küchenabfälle in bereitgestellte Biotonnen eingeworfen. Wir empfehlen den Transportbehälter an einem möglichst kühlen Ort zu lagern und die Bioabfälle ein bis zwei Mal pro Woche zur Sammelstelle zu bringen.

Durch die Annahme auf den Grünabfallsammelplätzen in allen Städten und Gemeinden im Landkreis während der bestehenden Öffnungszeiten wird eine gebührenfreie Möglichkeit geschaffen, häusliche Bioabfälle außerhalb des eigenen Gartens zu entsorgen.

Die Nutzung des gebührenfreien Bringsystems steht auch Besitzern einer Biotonne für temporäre Mehrmengen oder Haushalten, die ihre Bioabfälle selber kompostieren, zum Beispiel für gekochte Küchenabfälle, zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Bringsystem

Als Nutzende des Bringsystems erhalten Sie Transportbehälter und Biobeutel gebührenfrei auf den Sammelstellen. Sie erhalten das sogenannte Starter-Set, bestehend aus einem Transportbehälter und einigen Biobeuteln, direkt vor Ort. Sprechen Sie hierfür das Personal an.

Wenn Sie Mieter oder Wohnungseigentümer sind, dann sprechen Sie sich im Vorfeld mit dem Hauseigentümer oder der Hausverwaltung ab.

Mehr Informationen zum Bringsystem

Die daheim gesammelten Bioabfälle können auf jedem Grünabfallsammelplatz des Landkreises zu den Annahme- und Öffnungszeiten entsorgt werden. Die Beutel mit den Küchenabfällen werden dort selbstständig von den Bürgerinnen und Bürgern in bereitgestellte Biotonnen eingeworfen.

Weitere Informationen zum Bringsystem und eine Auflistung aller Grünabfallsammelplätze nach Wohnort finden Sie hier

Alle Grundstückseigentümer und -eigentümerinnen wurden angeschrieben und über das Kombisystem und die Auswahlmöglichkeit informiert. Die Einführung der getrennten Bioabfallsammlung im Januar 2021 wurde von einer Aufklärungskampagne mit dem Namen „Die Biotonne kommt“ begleitet. Die Kampagne geht nun weiter unter dem Namen „Die Biotonne ist da“.

Digital werden Kampagnen- und Erklärfilme über unterschiedliche Kanäle ausgespielt, die die Bürgerinnen und Bürger über die neue Bioabfallsammlung informieren und zum richtigen Trennen von Bioabfall motivieren.

Als zentrales Element der Einführungskampagne führt die Kampagnenwebsite www.die-biotonne.de alle Informationen zur neuen Bioabfallsammlung zusammen. Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Karlsruhe erhalten hier Antworten auf häufige Fragen, finden Trennhinweise, Hintergrundinformationen und Fakten zum Thema Bioabfallverwertung, sowie Tipps für die Biotonne und Tipps zur Nutzung des Bringsystems.

Die Kompostierung der Bioabfälle im eigenen Garten wird künftig weiter möglich sein. Bestimmte Bioabfälle, wie zum Beispiel Fleisch- oder Fischreste, eignen sich nicht für den Komposthaufen, da sie zum Faulen neigen und Ungeziefer in Form von Ratten anziehen. Diese Abfälle dürfen aber über die Bioabfallsammlung entsorgt werden. Somit ist die Biotonne oder das Bringsystem eine sinnvolle Ergänzung für die Kompostierung im eigenen Garten.

Bitte beachten Sie, dass unsere biologisch abbaubaren Biobeutel für die Kompostierung im Garten nicht geeignet sind.

Ja, die Möglichkeit Garten- und Grünabfälle bei den Grünabfallsammelplätzen in Ihrer Stadt oder Gemeinde zu entsorgen, besteht selbstverständlich weiterhin.

Die Bioabfälle des Landkreises werden an den Entsorgungsstandorten Bad Rappenau, Westheim (Pfalz) und Sinsheim in Vergärungsanlagen verwertet.

Jeder Bewohner im Landkreis Karlsruhe produziert im Schnitt rund 50 kg Bioabfall jährlich. Bei knapp 440.000 Einwohnern kommen so rund 22.000 t Bioabfall zusammen. Aus dieser Menge Bioabfall kann Biogas mit einem Energiegehalt von 4,4 - 6,6 Mio. Kilowattstunden erzeugt werden. Das entspricht beispielsweise dem Energiebedarf von ca. 2.200 Zwei-Personen-Haushalten im Jahr. Das Endprodukt Kompost wird in der regionalen Landwirtschaft zur Bodenverbesserung und Düngung eingesetzt.

Wir haben für Sie diese Webseite zur neuen Bioabfallsammlung erstellt. Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen:

  • Warum kommt die getrennte Bioabfallsammlung?
  • Was wird aus dem Bioabfall?
  • Was ist das Kombisystem?
  • Wo bestelle ich das Bringsystem oder die Biotonne?

Mehr Informationen zur getrennten Bioabfallsammlung finden Sie hier

Für eine persönliche Beratung steht Ihnen die Abfallberatung des Landkreises unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 98 20 40 sowie die Abfallberatungen der Städte und Gemeinden gerne zur Verfügung.

Durch verschiedene Hygieneinstitute und das Umweltbundesamt wurde nachgewiesen, dass die Benutzung der Biotonne für einen gesunden Menschen unbedenklich ist. Verrottende Obst- und Gemüseabfälle geben Pilzen und Bakterien einen fruchtbaren Nährboden. Die Bioabfälle sollten immer in Zeitungspapier gewickelt oder in Papierbeutel verpackt werden, bevor sie weggeworfen werden. Seinen Restmüll kann man in handelsübliche Müllbeutel verpacken, bevor man sie in die Tonne wirft. Die Abfallbehälter sollten regelmäßig mit heißem Wasser abgespült werden, um Schimmelpilzsporen und weitere Keime so weit wie möglich zu entfernen. Gegen Gebühr kann man auch eine professionelle Reinigung der Mülltonnen buchen.

Schimmelpilze können sich in der Tonne als pulvrige Sporen vermehren. Diese Schimmelpilze können in jeder Biotonne aber auch in jeder Restmülltonne vorkommen. Beim Öffnen der Mülltonne können die Sporen aufgewirbelt und von Personen eingeatmet werden, die unmittelbar neben der Tonne stehen.

Für gesunde Menschen sind die Sporen unbedenklich, da man täglich etwa ein Dutzend davon einatmet und das Immunsystem normalerweise gut damit zurechtkommt. Menschen mit Atemwegsbeschwerden, Asthmatiker, Allergiker und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten den Bio- und Restabfall nicht selbst in den Behälter werfen, sondern andere Personen den Bioabfall und Restabfall einwerfen lassen. Sie sollten auch im alltäglichen Leben besonders auf eine gute Hygiene achten.

Es gibt mehrere Möglichkeiten für eine saubere Biotonne. Achten Sie darauf, dass der Deckelrand stets sauber gehalten wird. Abfälle sollten nicht daneben geworfen werden. Wickeln Sie Ihre Bioabfälle gut in Zeitungspapier (kein Hochglanz), Küchenkrepp oder in Papierbeutel ein. Die Papierbeutel stets dicht verpackt in die Biotonne werfen, sodass keine Küchenabfälle herausfallen können. Die Biotonne sollte stets trocken sein. Am besten gibt man lagenweise etwas Zeitungspapier in die Tonne, denn so wird Feuchtigkeit aufgesaugt. Wir empfehlen außerdem, den Abfallbehälter regelmäßig mit heißem Wasser abzuspülen, um Schimmelpilzsporen und Keime so weit wie möglich zu entfernen. Die Biotonne sollte immer an einem schattigen Platz stehen.

Außerdem bieten wir folgenden Service an:

Über die Sommermonate können zusätzliche Leerungen für die Biotonne gebucht werden. Diese finden von Mai bis September im wöchentlichen Rhythmus statt und sind kostenpflichtig.

Darüber hinaus können Sie auch ein Reinigungspaket buchen. Das beauftragte Sammelunternehmen bietet 4 Reinigungen im Zeitraum von April bis Oktober zum Preis von ca. 35 Euro an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Kundenservice.

Sie können außerdem über einen Onlineshop Hygieneartikel für die Biotonne bestellen. Dort finden Sie z. B. diverse Biotonnenreiniger oder ein Biotonnenpulver, das wie ein Deo für Ihre Biotonne wirkt. Mithilfe dieses „Deos“ kann einer Geruchsbildung vorgebeugt werden. Auch ein spezieller Filterdeckel ist eine sinnvolle Ergänzung für die Biotonne, da er ein eventuelles Pilzwachstum hemmen kann. Dieser Filterdeckel und weitere Artikel sind ab 2021 im Onlineshop kostenpflichtig bestellbar, wo Sie auch weitere Informationen zu den Hygieneartikeln finden werden.

Plastikbeutel und biologisch abbaubare Kunststoffbeutel aus dem Handel sind nicht in der Biotonne zugelassen. Bitte nutzen Sie bei Bedarf ausschließlich Papierbeutel oder die vom Abfallwirtschaftsbetrieb ausgegebenen Biobeutel.

Derzeit werden eine Vielzahl von kompostierbaren Kunststoffbeuteln auf dem Markt angeboten. Nicht alle entsprechen den gesetzlichen Vorgaben der Bioabfallverordnung und nicht alle haben ein entsprechendes Abbauverhalten. Nur die vom Abfallwirtschaftsbetrieb ausgegebenen Biobeutel aus Kunststoff sind mit den Verwertungsanlagen abgestimmt.

Im Übrigen eigenen sich auch andere als kompostierbar verkaufte Artikel, wie z. B. Kaffeekapseln, Einweggeschirr oder Verpackungen, nicht für die biologische Verwertung und sind somit nicht für die Biosammlung zugelassen.