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Das Forum zur Bioabfallsammlung

Wir wollen alle offenen Fragen zur Bioabfallsammlung beantworten. Da viele Fragen sich den gleichen relevanten Inhalten widmen, dient das Forum als eine Art „Nachschlagewerk“. Mit diesem Forum bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb für den Landkreis Karlsruhe eine Möglichkeit individuelle Fragen zur Bioabfallsammlung zu stellen und Erfahrungen mit anderen auszutauschen.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Fragen. Verfassen Sie einen Beitrag und stellen Sie uns Ihre Fragen zur Bioabfallsammlung oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

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Fragen 1 bis 8 von 104

Frage 104 vom 23.03.2021
Hallo, ich habe mir die Abfallwirtschaftssatzung aus Langeweile mal durchgelesen und mir ist da kein Paragraph aufegfallen zwecks der Verpflichtung zur Biotrennung. Können sie mir den Paragraphen nennen sollte ich ihn übersehen haben, oder gibt es tatsächlich keinen?
David H. aus Weingarten (Baden)

Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Die Rechtsgrundlage zur getrennten Bioabfallsammlung verhält sich wie folgt:
Nach §11 Absatz 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) besteht eine gesetzliche Pflicht zur Getrenntsammlung von Bioabfällen aus privaten Haushaltungen. Für Garten- und Grünabfälle, gibt es hierzu im Landkreis Karlsruhe die Grünabfallsammelplätze und für die Nahrungs- und Küchenabfälle wurde das Kombisystem zur Getrennterfassung der Bioabfälle geschaffen. Mit den drei Möglichkeiten zur getrennten Sammlung von Bioabfall durch die Biotonne, das kostenlose Bringsystem und die Kompostierung im eigenen Garten besetht die Wahl, wie der Bioabfall getrennt gesammelt wird.
Die Pflicht zur getrennten Sammlung der Bioabfälle ist auch Bestandteil der Abfallwirtschaftssatzung des Landkreis Karlsruhe (AWS), geregelt über §3 AWS, den Anschluss- und Benutzungszwang. Die Grundstückseigentümer, Wohnungseigentümer und sonstige zur Nutzung Berechtigte sind demnach dazu verpflichtet, die auf dem Grundstück anfallende Abfälle dem Landkreis zu überlassen. Dies gilt auch für Bioabfälle, soweit die Verpflichteten zu einer Verwertung auf ihrem privaten Grundstück (Kompostierung) nicht in der Lage sind oder dieses nicht beabsichtigen. Die Ermächtigungsgrundlage zu diesem in § 3 geregelten Anschlusszwang findet sich in der Überlassungspflicht gemäß §17 Abs. 1 und 2 KrWG. Weiter wird in § 12a AWS die Entsorgung von Bioabfälle in der Restmülltonne untersagt.

Ihr Abfallwirtschaftsbetrieb

Frage 103 vom 21.03.2021
Wenn ich ihre Antworten lese gibt es also für diejenigen die eine Biotonne besitzen und bezahlen, keine Möglichkeit an diese Biokunststoff Tüten zu kommen? Doch auch wir möchten zu Hause ( wenn wir schon dazu verpflichtet sind, was im Grunde ja auch sinnvoll ist) hygienisch den Biomüll sammeln- nicht nur ihr auf dem Bauhof!!!!!!!!! Einen Sinn sehe ich darin auch nicht, denn es ist ja der gleiche Müll. Den Müll ohne Tüten zu sammeln, wie ihr immer wieder betont, ist ja eine Riesen.........! MitPapiertüten, die wir ja auch noch bezahlen müssen, oder Zeitungspapier ist es nicht viel besser. Vielleicht bieten sie uns doch noch eine Möglichkeit, an diese Tüten zu kommen,ansonsten werde ich die Biotonne wieder zurückgeben und einmal wöchentlich die Umwelt mit meinen Abgasen belasten.
Carmen M. aus Pfinztal

Vielen dank für Ihre Nachricht!

Die Biobeutel beim Bringsystem sind auf Grund der Zwischenlagerung, dem Transport und anschließenden Umfüllen in die Biotonne auf dem Sammelplatz erforderlich. Wer hingegen eine Biotonne hat, kann seine Bioabfälle aus der Küche täglich direkt in die Biotonne entleeren. Ein hygienischer Umgang mit der eigenen Biotonne am Haus ist daher durch einen passenden Standort und regelmäßige Reinigung möglich.
Für das Bringsystem hat man die Verwertbarkeit der ausgegebenen Biobeutel im Vorfeld getestet und kann durch die Sichtkontolle des Hofpersonals an den Sammelstellen gewährleisten, dass ausschließlich die vom Landkreis ausgegeben Beutel genutzt werden. Für die Biotonne kann dies gegenüber den Vergärungsanlagen nicht garantiert werden, weshalb eine Nutzung auch von kompostierbaren Biobeuteln in der Biotonne ausgeschlossen ist.

Ihr Abfallwirtschaftsbetrieb

Frage 102 vom 10.03.2021
Hallo, ich nutze hier Kaffeekapseln, auf denen steht, dass sie kompostierbar sind, wenn das lokale Abfallwirtschaftsunternehmen beim Kompostieren den Standard EN13432 unterstützt. Andernfalls sollen die Kapseln über den Restmüll entsorgt werden. Wie soll ich bei den Kapseln nun vorgehen? Biomüll oder Restmüll? Danke!
Lars B. aus Ubstadt-Weiher

Derzeit werden eine Vielzahl von kompostierbaren Kunststoffprodukten auf dem Markt angeboten. Kaffeekapseln, aber auch andere als kompostierbar verkaufte Artikel, wie z. B. Tüten, Einweggeschirr oder Verpackungen, sind im Landkreis nicht für die biologische Verwertung und sind somit nicht für die Bioabfallsammlung zugelassen. Nicht alle entsprechen den gesetzlichen Vorgaben der Bioabfallverordnung und auch die mit DIN EN zertifizierte Produkte haben nicht alle das gleiche Abbauverhalten.
Einzige Ausnahme hiervon sind die vom Landkreis ausgegeben Biobeutel für die Nutzerinnen und Nutzer des Bringsystems. Diese wurden aus o.g. Grund im Vorfeld mit den Verwertungsanlagen abgestimmt.
Ihre kompostierbaren Kaffeekapseln entsorgen Sie daher bitte über die Restmülltonne. Je nach Art der Kapsel ist es auch möglich Inhalt und Hülle zu trennen, in diesem Fall das Kaffeepulver unverpackt zur Bioabfallsammlung und die leere Kapsel in den Restmüll.

Frage 101 vom 10.03.2021
Guten Abend, Ich habe eine Frage und zwar darf ich in den Bio Eimer bzw Biotonne Katzenstreu einwerfen,aber 100%iges Bio Katzenstreu?
Sarah O. aus Philippsburg

Nein, Katzenstreu darf nicht über die Biotonne entsorgt werden. In den Vorbereitungen der Bioabfallsammlung ab 2021 hat sich der Landkreis Karlsruhe in Absprache mit den Verwertungsanlagen aus hygienischen Gründen entschieden bei den gesammelten Bioabfällen, alle Abfälle, die Fäkalien enthalten können, darunter auch Kleintierstreu oder Katzenstreu, von den Bioabfällen auszunehmen.
In der Abfallwirtschaftssatzung ab 2021 lautet es folgendermaßen: „Keine Bioabfälle sind insbesondere Fäkalien und Abfälle, an denen Fäkalien anhaften, z. B. Tierstreu, sowie Windeln“.

Frage 100 vom 02.02.2021
Guten Tag, ich habe von meiner Wertstoffstelle keine Papiertüten bekommen, sondern die kompostierbaren Tüten die aussehen wie Plastik. Bei euren FAQ kann man lesen, dass Tüten aus dem Handel nicht entsorgt werden könnenen, da diese nicht getestet wurden. Gibt es eine Auflistung von Produkten, welche man kaufen kann und nicht aus Papier sind.
Dirkos B.

Bitte beachten Sie, dass die Nutzung der Biobeutel von den Sammelstellen nur für die Nutzer des Bringsystems vorgesehen sind. Für die Sammlung von Bioabfällen mit der Biotonne sind normale Plastikbeutel und biologisch abbaubare Kunststoffbeutel nicht vorgesehen. Auch nicht, wenn diese Beutel die DIN EN 13432 einhalten. Daher können wir Ihnen auch keine Auflistung zur Verfügung stellen.

Wenn Sie eine Biotonne nutzen, brauchen Sie für die Sammlung von Bioabfällen nicht unbedingt Biobeutel. Die beste Art der Sammlung ist den Bioabfall "lose" zu sammeln. Bei Bedarf können Sie für die Biotonne gerne Papierbiobeutel aus dem Handel verwenden. In nahezu jedem Supermarkt werden hierfür Papierbeutel (meistens im 10er-Pack) angeboten. Alternativ können Sie Ihre Bioabfälle in Altpapier (Hochglanzpapier) kein einwickeln.

Frage 99 vom 02.02.2021
Hallo Darf Fritierfett (Friteuse) in die Biotonne?
Tanja Tanja Lutz aus Östringen

Grundsätzlich handelt es sich bei gebrauchtem Frittierfett um einen biologischen Lebensmittelrest, was für die Entsorgung über den Biomüll spricht. Ausgehärtetes Frittierfett könnte problemlos über die Biotonne entsorgt werden.
Da aber Frittierfett, insbesondere im Sommer, im Bioabfall wieder flüssig wird, raten wir von der Entsorgung über den Bioabfall dringend ab. Dies hat vor allem hygienische Gründe. Unsere Empfehlung lautet daher, Frittierfett besser in verschlossenen Behältern (bspw. einer Plastiktüte) über den Restmüll zu entsorgen. (Dies gilt aber nur für haushaltsübliche Mengen, nicht für die Gastronomie.)

Frage 98 vom 01.02.2021
Nachdem der Deckel des Bringsystem-Eimers offen ist, geht er bei mir nur sehr schwer bis gar nicht mehr zu, was einen Transport (im Auto) sehr schwierig gestaltet. Ist das Absicht, oder ist mein Deckel schon kaputt?
Christina Grieß

Der Bringsystemeimer soll während des Transports fest verschlossen sein. Dazu ist ein stramm sitzender Deckel notwendig. Sollte es Ihnen nicht gelingen, den Eimer sorgfältig zu verschließen bzw. Sie denken, dass der Eimer defekt ist, können Sie diesen gegen einen Ersatzeimer auf der Sammelstelle austauschen.

Frage 97 vom 28.01.2021
Auf der Webseite eines bayrischen Abfallwirtschaftsbetriebs habe ich folgenden Hinweis gelesen: "Benutzte Papiertaschentücher, Papierservietten, Küchenkrepppapier und Eierkartons können Sie ebenfalls in den Biomüll geben, um die Feuchtigkeit aufzusaugen." Trifft dies bei uns auch zu?
Beate S. aus Bruchsal

Gebrauchte Papiertaschentücher, Küchenrolle und Servietten, egal ob farbig bedruckt oder schlicht weis, dürfen grundsätzlich mit in die Bioabfallsammlung gegeben werden und helfen dabei die Feuchtigkeit von Bioabfällen zu binden. Es kommt jedoch auf die Art der vorherigen Benutzung an. Wir empfehlen beispielsweise mit Hilfe von Altpapier (kein Hochglanzpapier) oder Küchenkrepp die Feuchtigkeit von besonders nassen Bioabfällen zu binden. Geringe Mengen an Flüssigkeit bspw. Soßenreste auf dem Teller oder Öl in der Pfanne können so aufgesaugt und über den Bioabfall entsorgt werden.

Küchenrolle und Servierten, die beispielsweise zum Naseputzen, hinein Husten oder in Verbindung mit Reinigungsmittel verwendet wurden, zählen zu Hygieneabfällen und dürfen nicht über die Biotonne, sondern müssen über den Restmüll entsorgt werden. Die Restmülltonne ist auch dann der richtige Entsorgungsweg, wenn es sich nicht um "Standard" Servierten handelt sondern um beschichtete, stoffähnliche Servietten wie sie beispielsweise für festliche Anlässe genutzt werden.

Zu den Eierkartons: Die Biotonne ist natürlich nicht zur Altpapierentsorgung vorgesehen, aber einige Lagen zerknülltes Zeitungspapier oder auch gebrauchte Eierkartons können am Boden der Tonne helfen, dass sich die Abfälle beim Entleeren besser lösen.