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Das Forum zur Einführung der Bioabfallsammlung

Wir wollen alle offenen Fragen zur neuen Bioabfallsammlung, die 2021 im Landkreis Karlsruhe startet, beantworten. Da viele Fragen sich den gleichen relevanten Inhalten widmen, dient das Forum als eine Art „Nachschlagewerk“. Mit diesem Forum bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb im Landkreis Karlsruhe der Bevölkerung eine Möglichkeit zur Formulierung der individuellen Bedürfnisse.

Damit wir dieses Projekt mit Ihnen gemeinsam zum Erfolg führen können, freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Fragen. Verfassen Sie einen Beitrag und stellen Sie uns Ihre Fragen zur Bioabfallsammlung und zum Kombisystem. Oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

Wir wollen alle offenen Fragen zur neuen Bioabfallsammlung, die 2021 im Landkreis Karlsruhe startet, beantworten. Da viele Fragen sich den gleichen relevanten Inhalten widmen, dient das Forum als eine Art „Nachschlagewerk“. Mit diesem Forum bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb im Landkreis Karlsruhe der Bevölkerung eine Möglichkeit zur Formulierung der individuellen Bedürfnisse.

Damit wir dieses Projekt mit Ihnen gemeinsam zum Erfolg führen können, freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Fragen. Verfassen Sie einen Beitrag und stellen Sie uns Ihre Fragen zur Bioabfallsammlung und zum Kombisystem. Oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

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Forum

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Fragen 1 bis 8 von 53

Frage 53 vom 17.09.2020
Guten Tag! Mein Vermieter hat bis jetzt noch keine der 10 Parteien im Haus befragt. Was kann ich tun, um ggf nicht eine teurere Variante aufgezwungen zu bekommen? Kann ich auch das Bringsystem nutzen um weniger Leerungen meiner künftigen Tonne zu erreichen, falls sich der Vermieter für die Tonne entscheidet?
FRAU K aus Bruchsal

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Bioabfallsammlung. Generell ist eine Mischung aus einer Biotonne für einzelne Mietparteien und die Nutzung der Kompostierung oder des Bringsystems für die übrigen Mietparteien denkbar. Hierfür müssen individuelle Regelungen zwischen den Mietparteien und dem Vermieter getroffen werden.
Bestellen kann aber grundsätzlich nur der Vermieter.

Frage 52 vom 15.09.2020
Hallo, ich hätte gerne meine 120 liter Restmülltonne, gegen eine 80 Liter Tonne getauscht. Zusätzlich würde ich dann gerne das Bringsystem nutzen, ist das auch möglich? VG
Alfred H. aus 68753 Waghäusel

Das ist selbstverständlich möglich. Leider ist der Tausch in das kleinere Restabfallgefäß bei Bestellung des Bringsystems nicht kostenfrei möglich. Hierfür fällt eine Tauschgebühr in Höhe von 18,40 € an. Bitte nutzen Sie unser normales Formular zur Behälteränderung oder bestellen Sie Ihre Änderung telefonisch unter unserer kostenfreien Servicehotline 0800 2 9829 40. Das Starter-Set für das Bringsystem bestellen Sie am einfachsten über unsere Webseite www.die-biotonne.de über die Schaltfläche "Behälter bestellen" mit den zugesendeten Zugangsdaten.

Frage 51 vom 14.09.2020
Guten Abend, wir haben ein dringende Frage: "müssen" wir diese Biotonne nehmen/sind wir gesetzlich dazu verpflichtet? Die Vermieterin hat diese Umfrage im Haus mit 5 Whg. durchgegeben. Wir haben abgelehnt, da wir seit vielen, vielen Jahren auf unserem Grundstück in der Nähe einen Kompostierer haben! Wir benötigen diese Tonne NICHT und möchten dafür auch keine Gebühren bezahlen! An dieser Berechnung möchten wir nicht beteiligt sein! Deshalb bitten wir Sie uns eine baldige Antwort zu senden, damit wir handeln können. DANKE und freundliche Grüße
fam l. aus bruchsal

Die getrennte Erfassung von Bioabfall ist ab 2021 verpflichtend. Eine Entsorgung von Bioabfällen über die Restmülltonne ist nicht mehr zugelassen. Freiwillig ist die Wahl des Systems um dieses Ziel zu erreichen. Eine Biotonne ist hierzu nicht verpflichtend notwendig. Ebenfalls zielführend wäre die Nutzung des Bringsystems oder die Kompostierung im eigenen Garten, idealerweise in Kombination mit dem Bringsystem. Auch eine Mischung aus einer Biotonne für einzelne Mietparteien und die Nutzung der Kompostierung oder des Bringsystems für die übrigen Mietparteien ist denkbar. Hierfür müssen individuelle Regelungen zwischen den Mietparteien und dem Vermieter getroffen werden.

Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich an die kostenlose Servicehotline für Bioabfall wenden: 0800 2 9820 40.

Frage 50 vom 14.09.2020
Guten Tag, meiner Berechnung nach steigen die Entsorgungskosten für mich durch die Biotonne und/oder dem Bringsystem enorm an. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich frech, denn ich verhalte mich in Sachen Müll wohl absolut vorbildlich und werde nun finanziell am Stärksten beteiligt. Hierzu würde ich gerne Ihre Meinung hören und Vorschläge wie dies fairer gestaltet werden kann. Die Situation: 2 Personen Haushalt. Trennung derzeit nach Restmüll und Wertstoffen. An Restmüll fällt nur ein halb voller 20l Sack an. Gewicht gestern nachgewogen 700Gramm. Wohlgemerkt nach 2 Wochen! die Konsequente Abfallvermeidung drückt sich so aus! Daher auch die kleinste Restmülltonne für den Haushalt, welche jetzt schon komplett überdimensioniert ist. Wenn ich nun noch Biomüll heraus trenne verbleiben nur noch Kleinstmengen! Sowohl beim Restmüll als auch beim Biomüll. Die Kosten die hier aber zusätzlich (für mich und alle anderen auch) entstehen sind sehr hoch. Sowohl wenn ich fahren würde als auch mit einer Bio-Tonne. Die Zusammenlegung mit anderen Haushalten als „Müllgemeinschaft“ ist auch keine Option, da dies dann ja auch mit allen anderen Müllarten passieren müsste - und bei Einfamilienhaushalten Ihrer Hotline nach ausgeschlossen ist. Ich bin ehrlich gesagt geneigt meine Prinzipien über den Haufen zu werfen und trotzdem meinen Biomüll „ab und zu“ weiterhin mit im Restmüll zu entsorgen, wenn ich gerade mal nicht zur Sammelstelle fahren möchte oder der Kompost nicht voller werden sollte... Ich kann mir vorstellen, dass dies vielen Personen so ergeht. Das Ergebnis in Summe wäre aber Fatal: ein teures System das so gar nicht funktioniert. Und das hauptsächlich weil sich das Trennen entgegen der vollmundigen Ankündigung finanziell nicht lohnt, Müllvermeidung und die praktische Bereitstellung in Tonnen sogar noch mit hohen Gebühren bestraft wird.
Fabian S. aus Eggenstein-Leopoldshafen

Zunächst einmal möchten wir uns für Ihre konsequente Abfallvermeidung bedanken! Wir können Ihre Einwände und Bedenken zur Bioabfallsammlung nachvollziehen, jedoch sollte man sich immer vor Augen halten, dass Bioabfall eine wichtige Ressource ist, die in Zukunft verwertet und nicht verbrannt werden soll. Aus den biogenen Abfällen wird durch eine Bioabfallvergärung sogenannte Grüne Energie in Form von CO2-neutraler Energie (Strom und Wärme) und Kompost gewonnen. Mit diesem regional produzierten Kompost können die Böden mit wertvollen Nährstoffen versorgt werden. Die Bioabfallsammlung ist eine Möglichkeit für jeden einzelnen, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Deshalb ist es wichtig und notwendig, den Bioabfall sauber zu trennen und nicht über die Restmülltonne zu entsorgen.
Durch die konsequente Abtrennung der biologischen Abfälle aus Ihrem Restabfall beinhaltet die Restmülltonne ausschließlich trockene Abfälle, die hygienisch unbedenklich länger stehen gelassen werden können. Hierdurch kann ein Teil der Mehrkosten ausgeglichen werden.

Frage 49 vom 14.09.2020
Denken Sie das ältere Menschen künftig noch verstehen was in die Bio - Rest - und Wertstoff Tonne muss ?
Thomas T.

Wir können Ihre Bedenken zur richtigen Abfalltrennung nachvollziehen. Um die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu informieren, haben wir eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit geplant. Es sollen nicht nur digital Informationen zur Verfügung gestellt werden, sondern auch Informationsveranstaltungen geben. Diese sind, sofern es aufgrund der dann geltenden Hygieneauflagen möglich ist, für das kommende Jahr vorgesehen.
Gerne senden wir Ihnen Flyer über die korrekte Abfalltrennung zu, hierzu wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice. Falls Sie weitere Fragen zur Bioabfallsammlung haben, können Sie sich an unsere kostenfreie Hotline wenden: 0800 2 9820 40.

Frage 48 vom 14.09.2020
Je mehr ich über die geplante Biotonne lese, umso mehr Fragen ergeben sich für mich. Für die Leerung der Biotonnen wird ja eine weitere Abholung erforderlich, also sind dann künftig 3 Leerungsfahrten erforderlich: a) Restmülltonne b) Wertstofftonne c) Biotonne Hier kann ich den Umweltschutz nicht erkennen, ich sehe aber, das ein weiteres Müllfahrzeug auf den Straßen unterwegs ist und die Luft mit seinen Abgasen belastet. Wahlfreiheit besteht nur bei der Auswahl zwischen den 3 angebotenen Möglichkeiten, ab 2021 darf der Bioabfall nicht mehr in die Restmülltonne, so heißt es in den Flyern etc. Entsprechende Kontrollen behält man sich vor. Gleichzeitig heisst es dort aber auch, das mit Restmüll verunreinigter Bioabfall doch wieder in die Restmülltonne muss. Dies führt mich weigerlich zu der Frage, mit welchem Verfahren die "Müllpolizei" bei ihren angedrohten Kontrollen feststellen will, welche Bioabfälle nun einfach weiterhin über die Restmülltonne entsorgt wurden und welche nur deshalb, weil sie zuvor mit Restmüll verunreinigt worden sind ??? Insofern kann ich nicht erkennen, was hier zukünftig zu befürchten ist, falls man an dem ganzen Projekt nicht teilnimmt. Wer erhält die Erträge aus der Kompostierung und/oder der Weiterverarbeitung zu Biogas? Wenn durch die Biotonne die kostenintensive Verbrennung des Hausmülls reduziert wird, wem kommt dann die Kostenreduzierung zugute? Dem Bürger wohl eher nicht, denn für ihn steigen die Kosten, obwohl auf der einen Seite die Einnahmen aus der Weiterverarbeitung steigen und gleichzeitig die Kosten für die Verbrennung reduziert werden. Wäre es deshalb nicht viel ehrlicher und fairer dem Bürger gegenüber, das Projekt offen und klar als das zu benennen was es im Grunde ist: eine freiwillige Möglichkeit, zugunsten der Umwelt einen finanziellen und/oder persönlichen Beitrag zu leisten und damit der Allgemeinheit zu dienen?
Michael S.

Vor der Auswahl des neuen Sammelsystems, wurde eine ökobilanzielle Betrachtung und damit die Ermittlung der Auswirkung auf umweltrelevante Faktoren (bspw. Treibhauseffekt) für das Kombisystem zur ergänzenden Bioabfallsammlung ab 2021 durchgeführt. Hierbei wurden nicht nur die Umweltwirkungen des Kombisystem erfasst, sondern diese auch mit der aktuellen Bioabfallentsorgung verglichen. Hierbei wurde auch die zusätzliche Umweltbelastung durch weitere Sammelfahrzeuge berücksichtigt.

Werden die Gesamt-Umweltbelastungen des Kombisystems mit der aktuellen Situation der Bioabfallsammlung (vor 2021) verglichen, zeigen die Ergebnisse, dass die Einführung der Bioabfallsammlung mit dem Kombisystem für den Landkreis Karlsruhe zu Umweltentlastungen führen wird.

Wir behalten uns vor, bei allen drei Fraktionen Sichtkontrollen durchzuführen und falsch befüllte Behälter zur Nachsortierung stehen zu lassen. Bei mit Restmüll verunreinigtem Bioabfall handelt es sich vorzugsweise um verpackte Lebensmittel, die nach Verfallsdatum entsorgt werden oder um biologische Anhaftungen. Ein absichtliches vermischen von sauberen Bioabfällen mit Restabfällen mit dem Ziel, die getrennte Erfassung zu umgehend, ist gesetzlich gem. KrWG §9 Satz 1 nicht zulässig.

Frage 47 vom 14.09.2020
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe jetzt eine Stunde lang versucht die von Ihnen angegebene "Hotline" zu erreichen und lande regelmäßig in einer Ansage "Ihre Verbindung wird gehalten". Auch ein Abwarten über 10+ Minuten ändert nichts. Ein Anruf bei der ebenfalls angegebenen 115 mit einer ebenso langen Wartezeit hat zumindest geklärt, das dieses Call-Center, obwohl prominent aufgeführt gar nicht zuständig ist. Bitte sorgen sie dafür, das es möglich ist auf dem beworbenen Weg auch Auskünfte zu erhalten!! Wir haben hier gerade zum zweiten Mal Post in Bezug auf die Bio-Tonne bekommen. Im Gegensatz zum ersten Brief enthält dieses Schreiben die Information, das ab 2021 das Entsorgen von Bioabfällen über den Restmüll nicht mehr gestattet sei. Ganz im Gegensatz zu den vollmundigen Behauptungen, wie viel Gebühren man mit dem neuen System sparen könne, kann ich das für unseren 5 Personen Haushalt nicht nachvollziehen. Wir haben aktuell eine 80l Restmüll Tonne, die wir aufgrund aktiver Müllvermeidung und Kompostierung der nicht gekochten/tierischen Bioabfälle schon jetzt nur alle 4 Wochen leeren lassen (auch wenn sie dann in der Regel noch nicht voll ist). Auf Grund der Gebührengestaltung ist die einzige Einsparmöglichkeit (60l Tonne) vernachlässigbar. Eine zusätzliche Biotonne mit eigener Jahresgebühr scheidet daher aus. Bliebe als einzige Alternative das Bring-System. Bei den aktuellen Öffnungszeiten der Sammelstellen entstehen dadurch allerdings sehr unwillkommene Einschränkungen der möglichen Samstagsplanung. Mir ist nicht erklärlich, wie man ein derart Wirklichkeitsfremdes System etablieren kann.
Christian F. aus Karlsbad-Auerbach

Wir bedauern, dass es aufgrund der Vielzahl an Anrufen trotz zusätzlichem Personal aktuell zu Wartezeiten in unserem Call-Center kommen kann.

Wir freuen uns, dass Sie bereits heute einen Großteil Ihrer Bioabfälle kompostieren. Als Ergänzung für gekochte Lebensmittel empfehlen wir die ergänzende Nutzung unseres gebührenfreien Bringsystems. Durch die Abtrennung weiterer Bioabfallanteile ist es Ihnen evtl. doch möglich, den Abfuhrrhythmus zu verlängern.

Eine Biotonne würde bei Ihnen voraussichtlich zu höheren Kosten führen, denen dann aber geringerer Aufwand für die Pflege des Komposts entgegenstehen.

Frage 46 vom 14.09.2020
Sie haben mit Ihrem Schreiben vom 26.08.20 " Die Biotonne kommt! - Bedarfsabfrage für das Kombisystem" mitgeteilt, dass es vom Eigentümer festzulegen ist, wie der Bio-Abfall entsorgt werden soll. Eine Möglichkeit, außerhalb der Bestellung einer Biotonne, kann ich in Ihrem Internetauftritt nicht feststellen. Sehr wohl haben Sie die anderen 2 Möglichkeiten aufgezeigt, und die Entscheidung angemahnt.
Robert E. aus Graben Neudorf

Alle Informationen zur Bioabfallsammlung erhalten Sie unter www.die-biotonne.de. Auf dieser Website finden Sie Erklär-Videos, digitale Flyer und ausführliche Erklärungen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Über die Schaltfläche "Behälter bestellen" können Sie außer der Biotonnenbestellung auch angeben, dass Sie die Bioabfälle kompostieren möchten oder die entsprechenden Starter-Sets für das Bringsystem bestellen.
Unsere kostenfreie Servicehotline erreichen Sie unter der Telefonnummer: 0800 2 98 20 40.