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Tipps für das Bringsystem / Tipps für die Biotonne / 20. Januar 2021

Bioabfall getrennt sammeln in der Küche

Aus unseren organischen Bioabfällen wird Bioenergie in Form von Biogas, das in Strom und Wärme umgewandelt werden kann. Zudem wird aus Bioabfällen wertvoller Kompost. Das getrennte Sammeln ist gar nicht schwer! Wir haben für Sie einige Tipps, mit denen das Ganze noch leichter von der Hand geht.

Tipp 1: Bioabfall in einem Vorsortierer sammeln

Tipps für das Sammeln in der Küche

Nutzern des Bringsystems empfehlen wir, sich unbedingt ein Vorsortiergefäß anzulegen. In dieses Gefäß gibt man einen von Landkreis ausgegebenen Biobeutel. Diese speziellen Beutel aus Papier oder aus biologisch abbaubarem Werkstoff erhält man bei der Abgabe von Bioabfall gebührenfrei an den Annahmestellen für Bioabfall im Landkreis.
Der Biobeutel aus Papier sollte nicht komplett gefüllt sein, so dass man die Öffnung ein paar Mal umschlagen kann. Den Beutel aus biologisch abbaubarem Kunststoff sollte man nur zudrehen und nicht verknoten. Denn in den Vergärungsanlagen ist es schwierig, den Bioabfall aus dem verknoteten Beuteln herauszubekommen.

Ganz wichtig ist, dass nur die Biobeutel verwendet werden, die vom Landkreis Karlsruhe ausgegebenen werden. Plastikbeutel jeglicher Art, auch biologisch abbaubare Kunststoffbeutel aus dem Handel, sind nicht zur Entsorgung der Bioabfälle zulässig. Sie sind nicht immer vollständig abbaubar.

Für die Sammlung von Bioabfällen in der Biotonne ist die Verwendung von Biobeuteln nicht unbedingt notwendig. Die beste Art der Sammlung ist es den Bioabfall lose in die Biotonne zu geben. Nutzer der Biotonne können gerne auf Biobeutel aus Papier aus dem Handel zurückgreifen. Die Biobeutel für das Bringsystem sind hierfür nicht vorgesehen. Plastikbeutel jeglicher Art, auch biologisch abbaubare Kunststoffbeutel gehören nicht in die Biotonne.


Tipp 2: Sammelbehälter immer sauber halten

Egal womit gesammelt wird: Wichtig ist, die Sammelgefäße regelmäßig zu entleeren.

  • So entwickeln sich keine unangenehmen Gerüche.
  • Nach jedem Umfüllen der Bioabfälle in den Transportbehälter oder die Biotonne das Vorsortiergefäß mit Wasser reinigen. Sobald es trocken ist, kann der nächste leere Biobeutel hineingegeben werden.
  • Nutzen Sie am besten immer ein Küchenpapier oder etwas Zeitung am Boden des Vorsortiergefäßes. So bleiben die feuchten Bioabfälle nicht am Boden kleben, die Papiertüte für das Bringsystem weicht weniger durch und hat einen zusätzlichen Schutz.
  • Unser Tipp: Sofern es die Größe und das Material zulassen, kann man das Vorsortiergefäß auch in der Spülmaschine reinigen.


Tipp 3: Zeitungspapier gegen Feuchtigkeit

Je trockener Ihr Bioabfall ist, desto weniger verdreckt die Biotonne oder der Transportbehälter. Die wichtigsten Tipps und Tricks gegen Feuchtigkeit:

  • Nasse Küchenabfälle lässt man gut abtropfen und wickelt sie dann in Zeitung oder Küchenkrepp ein. Anschließend gibt man sie in das ausgekleidete Vorsortiergefäß.
  • Am besten nimmt man dafür unbeschichtetes Zeitungspapier, das bindet die Feuchtigkeit besonders gut und darf in kleinen Mengen auch in die Biotonne wandern.

Flüssigkeiten sollten Sie generell nicht über den Bioabfall entsorgen, da es sonst zu Hygieneproblemen kommen kann.

Wie entsorge ich nasse Bioabfälle?

Flüssigkeiten gehören nicht in den Abfall, sondern ins Abwasser. Ins Abwasser dürfen aber keine festen Abfälle gegeben werden, weil Leitungen verstopfen und unerwünschte Tiere angelockt werden. Deshalb muss man Flüssiges und Festes vor der Entsorgung trennen. Falls erforderlich einfach durch ein Sieb schütten. Feste Bioabfälle dürfen dann in die Biotonne oder in das Bringsystem gegeben werden. Nasse Bioabfälle in Altpapier oder Küchenpapier einwickeln bevor sie entsorgt werden.

Was darf rein und was nicht?

Bioabfall kann nur wiederverwertet werden, wenn er zuvor richtig getrennt und frei von Störstoffen gesammelt wird. Wie zeigen Ihnen, was Sie über die Biotonne und das Bringsystem entsorgen können:

  • Essensreste und Gekochtes
  • Gemüsereste, Obstreste – auch Südfrüchte wie die Schalen von Zitrusfrüchten
  • Kaffeesatz, Tee, Kaffeefilter, Teebeutel
  • Nuss- und Eierschalen
  • Topf- und Balkonpflanzen, verwelkte Blumen
  • In der Biotonne sind in kleinen Mengen auch Rasen- und Heckenschnitt sowie Laub erlaubt
  • Größere Mengen von Gartenabfällen können auf den Grünabfallsammelplätzen im gesamten Landkreis Karlsruhe abgegeben werden

Auch abgelaufene oder schimmlige Lebensmittel gehören in die Biotonne, müssen zuvor aber von ihrer Verpackung befreit werden – denn Plastik oder Glas gehört nicht in die Biotonne. Genauso wenig gehören Bioplastikprodukte in die Biotonne. Sie gehören in die Restmülltonne. 

Weitere Informationen dazu, was in den Biomüll darf und was nicht, erhalten Sie unter: www.die-biotonne.de/was-darf-rein/

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